Vorbereitungszeit: 30 Minuten | Kühlzeit: mindestens 4 Stunden, am besten über Nacht | Portionen: 6–8
Du liebst klassisches Tiramisu? Dann solltest du unbedingt diese herbstliche Variante probieren! Kürbis-Tiramisu vereint eine luftig-cremige Mascarponecreme mit feinem Kürbispüree, aromatischen Gewürzen, kräftigem Kaffee und zarten Löffelbiskuits. Das Ergebnis ist ein wunderbar cremiges Dessert, das mit seinem harmonischen Geschmack perfekt in die gemütliche Herbstzeit passt.
Die natürliche Süße des Kürbisses, eine feine Zimtnote und das intensive Kaffeearoma machen dieses Dessert zu einem besonderen Genuss. Ob für den Sonntagskaffee, ein gemütliches Abendessen mit Freunden oder als süßer Abschluss eines herbstlichen Menüs – dieses Kürbis-Tiramisu wird garantiert zum Hingucker auf jeder Kaffeetafel.
Zutaten
Für die Kürbiscreme
- 250 g Mascarpone, gut gekühlt
- 250 g Schlagsahne (30–36 % Fett), gut gekühlt
- 150 g Kürbispüree, am besten aus gebackenem Hokkaido-Kürbis
- 80 g Puderzucker
- 1 TL Vanilleextrakt
- 1,5 TL Lebkuchengewürz oder Zimt
Zum Tränken der Löffelbiskuits
- 200 ml frisch gebrühter Espresso oder starker schwarzer Kaffee, abgekühlt
- 2–3 EL Amaretto, Rum oder Kaffeelikör (optional)
Außerdem
- Ca. 200–240 g Löffelbiskuits (Savoiardi)
- Ungesüßtes Kakaopulver zum Bestäuben
- Eine Prise Zimt zum Dekorieren (optional)
Zubereitung Schritt für Schritt
1. Kaffee vorbereiten
Den Espresso oder starken Kaffee zubereiten und vollständig abkühlen lassen. Wer eine alkoholische Note mag, rührt anschließend den Amaretto, Rum oder Kaffeelikör unter.
2. Sahne aufschlagen
Die gut gekühlte Sahne in einer großen Schüssel steif schlagen. Gegen Ende die Hälfte des Puderzuckers hinzufügen. Die fertige Sahne bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen.
3. Kürbis-Mascarpone-Creme zubereiten
In einer separaten Schüssel Mascarpone, Kürbispüree, den restlichen Puderzucker, Vanilleextrakt und Lebkuchengewürz oder Zimt zu einer glatten, cremigen Masse verrühren.
4. Creme luftig aufschlagen
Die geschlagene Sahne portionsweise zur Kürbismasse geben und mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben. Dabei möglichst wenig Luft aus der Creme herausrühren, damit sie schön locker bleibt.
5. Tiramisu schichten
Eine rechteckige Auflaufform oder Dessertform von etwa 20 × 20 cm vorbereiten.
Die Löffelbiskuits jeweils nur ganz kurz in den abgekühlten Kaffee tauchen und dicht nebeneinander auf dem Boden der Form verteilen. Sie sollten den Kaffee aufnehmen, aber nicht zu weich werden.
Die Hälfte der Kürbis-Mascarpone-Creme gleichmäßig auf den Biskuits verstreichen. Anschließend eine zweite Schicht kurz getränkter Löffelbiskuits darauflegen und mit der restlichen Creme bedecken.
6. Gut durchkühlen lassen
Das Tiramisu abdecken und für mindestens 4 Stunden, idealerweise über Nacht, in den Kühlschrank stellen. Während dieser Zeit verbinden sich die Aromen und das Dessert bekommt seine wunderbar cremige, schnittfeste Konsistenz.
7. Vor dem Servieren dekorieren
Kurz vor dem Servieren die Oberfläche großzügig mit ungesüßtem Kakaopulver bestäuben. Nach Belieben mit einer Prise Zimt verfeinern.

Tipps für das perfekte Kürbis-Tiramisu
Das richtige Kürbispüree: Besonders aromatisch wird das Dessert mit Hokkaido-Kürbis. Dafür den Kürbis in Stücke schneiden, bei 190 °C etwa 30 Minuten weich backen und anschließend fein pürieren. Das Püree sollte möglichst dickflüssig und nicht wässrig sein, damit die Creme ihre Konsistenz behält.
Für perfekte Stücke wie aus der Konditorei: Wenn du das Tiramisu besonders sauber schneiden möchtest, stelle es nach der Kühlzeit für etwa 30 Minuten in den Gefrierschrank. So lassen sich gleichmäßige, schöne Stücke schneiden.
Extra herbstliches Aroma: Lebkuchengewürz sorgt für eine besonders würzige Note. Wer es lieber klassisch mag, verwendet einfach Zimt. Für eine alkoholfreie Variante lässt du den Likör weg.
Guten Appetit! Hast du Kürbis-Tiramisu schon einmal selbst gemacht? Teile deine Erfahrungen und Lieblingsvariationen gerne in den Kommentaren!




