In unserem Kühlschrank steht immer ein Glas hausgemachtes Schmalz. Meiner Meinung nach eignet es sich perfekt als schneller, aber sättigender Snack. Ich bereite es immer nach diesem Rezept zu.

Zutaten (für ein 1-Liter-Glas):
- Schweinebauch (oder eine Mischung aus Speck und Schweinenacken) – 1 kg
- Zwiebeln – 3 Stück
- Knoblauch – 5 Zehen
- Lorbeerblätter – 2 Stück
- Pimentkörner – 5 Stück
- Getrockneter Majoran – 1 EL
- Salz
Zubereitung
Es wird empfohlen, Schmalz in einem Topf mit dickem Boden zuzubereiten – ich selbst verwende einen Gusseisentopf.
Schmalz wird aus einem fetten Stück Schweinefleisch hergestellt, z. B. Schweinebauch. Man kann auch Speck und Schweinenacken mischen. Mir gefällt das Verhältnis 70 % Fett zu 30 % Fleisch. Verwendet man nur reines Fett, erhält man eine homogene, eher neutrale Masse ohne Fleischstückchen.
- Den Schweinebauch in kleine Stücke schneiden und einige Minuten anbraten. Dann etwas Wasser hinzufügen und bei niedriger Hitze 15–20 Minuten schmoren lassen, bis ausreichend Fett austritt. Sobald das Wasser verdampft ist, wieder etwas nachgießen. Dabei regelmäßig umrühren, damit nichts am Topfboden anhaftet.
- Sobald genügend Fett ausgelassen wurde, die fein gehackten Zwiebeln, Lorbeerblätter, Pimentkörner und Majoran hinzufügen. Alles gut vermischen und ca. 2 Stunden bei schwacher Hitze schmoren lassen. Gegen Ende den durch die Presse gedrückten Knoblauch dazugeben. Mit Salz abschmecken, umrühren und nach etwa einer Minute den Herd ausschalten.


3. Das fertige Schmalz in saubere, trockene Gläser füllen und gut verschließen. Abkühlen lassen und in den Kühlschrank stellen. Dort wird es fest und streichfähig.
Verschlossene Gläser halten sich im Kühlschrank bis zu 2 Monate.
Serviervorschlag: Schmalz auf frischem Brot – am besten mit Salzgurke und Zwiebeln. Guten Appetit!





