Fermentierte Zitronen sind einfach großartig! Ich habe immer ein paar Gläser im Kühlschrank, denn sie verleihen fast jedem Gericht eine besondere, aromatische Note. Falls „fermentierte Zitronen“ für dich bisher nur eine merkwürdige Kombination von Wörtern war – probiere es unbedingt aus.
Die Fermentation dauert etwa einen Monat. Danach hast du ein wunderbares, vielseitiges Gewürz immer griffbereit. Alles, was du brauchst, ist ein Glas, Zitronen und grobes Meersalz.

Eingelegte Zitronen
Zutaten (für ein 0,5-l-Glas):
- 2 Bio-Zitronen
- grobes Meersalz
Zubereitung
1. Vorbereitung der Zitronen
Wasche und trockne die Zitronen gründlich.
Schneide jede Zitrone kreuzförmig der Länge nach ein – aber nicht ganz durch. In diese Einschnitte gib jeweils etwa 2 Teelöffel grobes Meersalz.

2. Zitronen einlegen
Lege die Zitronen in ein steriles Glas und streue oben noch einen Teelöffel Salz darüber.
Jetzt musst du die Zitronen kräftig nach unten drücken, damit sie möglichst viel Saft abgeben. Der Saft sollte die Zitronen vollständig bedecken – so verhinderst du Schimmelbildung.
Falls nicht genug Saft austritt, kannst du eine zusätzliche Zitrone auspressen und den Saft nachfüllen.
3. Fermentation
Schließe das Glas gut und lass es 15 Tage bei Raumtemperatur stehen – idealerweise nicht wärmer als 22–25 °C und ohne direkte Sonneneinstrahlung (dunkler Ort oder unter einem Küchentuch).
Wichtig: Öffne das Glas alle paar Tage kurz, damit Kohlendioxid entweichen kann.
Nach 15 Tagen stelle das Glas für weitere 15 Tage in den Kühlschrank

Aufbewahrung
Die fertigen Zitronen halten sich im Kühlschrank problemlos bis zu sechs Monate – bei uns sind sie allerdings meist viel früher aufgebraucht. 🙂





