Shortbread. Weihnachtliche Backtraditionen der Welt. Teil 5

Shortbread – das berühmte schottische Buttergebäck – ist ein wahrer Klassiker auf den Weihnachtstischen in ganz Großbritannien. Seine Geschichte reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück! Dieses einfache, aber vollkommen harmonische Gebäck basiert auf einer minimalistischen Rezeptur: Mehl, Butter und Zucker. Das Geheimnis des perfekten Shortbread liegt in der klassischen 1:2:3-Proportion (Zucker:Butter:Mehl) und in der Verwendung von hochwertiger Butter.

Shortbread ist außergewöhnlich zart, mürbe und schmilzt förmlich im Mund – ein Genuss, der seit Jahrhunderten unverändert beliebt ist.

Traditionell wird Shortbread zu dicken runden Fladen („petticoat tails“) oder rechteckigen „fingers“ geformt.

Zutaten:

  • Weizenmehl: 300 g
  • Kalte Butter: 200 g
  • Puderzucker: 100 g
  • Eine Prise Salz (optional, verstärkt das Butteraroma)
  • Reismehl (optional): 1–2 EL – für noch mehr Mürbheit

Zubereitung:

1. Teig

Mehl (und ggf. Reismehl), Puderzucker und Salz in einer Schüssel mischen.
Die sehr kalte Butter in kleine Würfel schneiden und rasch unterkneten.
Der Teig sollte nur kurz bearbeitet werden, damit er nicht warm wird und nicht zäh wird.

2. Formen

Den Teig zu einem etwa 1,5 cm dicken Rechteck oder runden Fladen formen.
Mit einer Gabel mehrfach einstechen, damit keine Luftblasen entstehen.

3. Kühlen

Den Teig in Folie wickeln und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

4. Backen

Bei 160°C 30–40 Minuten backen.
Das Shortbread sollte hell bleiben und höchstens leicht goldene Ränder haben – zu dunkles Shortbread gilt als überbacken.

5. Schneiden & Fertigstellen

Das heiße Gebäck direkt aus dem Ofen in Streifen („fingers“) oder Dreiecke schneiden.
Leicht mit Puderzucker bestäuben und auf dem Blech vollständig auskühlen lassen.

Shortbread

Empfohlene Artikel